Der Datenfluss von Anfang bis Ende

Verfolge einen Messwert vom Fühlerkabel über JSON-Feeds und Speicherung bis zum Verlaufs-Dashboard nach der Anmeldung.

Nahaufnahme weißer Cat-5e-Ethernet-Kabel mit RJ45-Steckern
Das Fühler-JSON verlässt das LAN meist über Ethernet oder ein nahes Relay, nicht direkt übers öffentliche Internet. Foto: DiscDepotDundee.co.uk. CC BY-SA 4.0

Jede Zahl auf der Startseite durchläuft mehrere Ebenen. Wer diese Kette versteht, findet veraltete Messwerte, fehlende Fühler oder Lücken im Verlauf schneller.

Schritt 1. Messen vor Ort

Die Fühler messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Der Arduino-Sketch fragt sie alle paar Sekunden ab, verwirft offensichtliche Ausreißer und baut im Speicher eine JSON-Struktur auf. Details: Arduino-Sketches und Temperaturfühler.

Arduino Uno, mit drei Steckbrücken an einen DHT-Temperatur- und Feuchtesensor angeschlossen
Ein minimaler Aufbau aus Mikrocontroller und Sensor, bevor Ethernet, LCD und zwei Fühler dazukommen. Foto: Wikimedia Commons contributor. CC BY-SA 4.0

Schritt 2. JSON veröffentlichen

Die Platine oder ein Relay in der Nähe stellt JSON über HTTPS bereit. Ein Python-FastAPI-Dienst kann die Antworten in Redis zwischenspeichern, damit das offene Internet nie direkt auf den Hausanschluss zugreift: siehe Python-Skripte und Feeds.

JSON-Ansicht im Browser mit den Fühlerschlüsseln 0, 1 und avg mit Fahrenheit, Celsius und Luftfeuchtigkeit
Aufbau des Live-Feeds, den die Website verarbeitet, nachdem er das lokale Netz verlassen hat.

Schritt 3. Abruf und Anzeige auf der Website

Wenn du die Startseite lädst, ruft der Server jede konfigurierte Feed-URL ab, liest die Fühlerschlüssel aus und zeigt die Messwertkarten an. Angemeldete Nutzer laden ihre Feed- und Fühlerzuordnungen aus Supabase statt der Standardwerte. Wetterdaten nehmen parallel den Weg über OpenWeather, auf Wunsch mit deiner eigenen Stadt.

Schritt 4. Verlauf speichern

Wenn du angemeldet bist, schreibt jeder erfolgreiche Fühlerabruf Zeilen in Supabase: Feed-Name, Fühlerbezeichnung, Schlüssel, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Zeitstempel. Gäste sehen weiterhin Live-Daten, ergänzen aber keinen Verlauf. Mehr dazu unter Nutzung der Verlaufsdaten.

Schritt 5. Dashboard und Export

Die Verlaufstabelle zeigt diese Zeilen seitenweise an. Der CSV-Export liefert Admins und Abonnenten den vollständigen Datensatz. Stripe-Webhooks halten die Mitgliedschaft in der exportberechtigten Gruppe aktuell. Die Kontowerkzeuge sind unter Konten und Dashboard beschrieben.

Mögliche Fehlerquellen

  1. Verkabelung oder Stromversorgung des Fühlers: serielle Logs am Arduino.
  2. Heimnetz oder Zertifikat: die Feed-URL per curl von einem Laptop im Mobilfunknetz (LTE) abrufen.
  3. Veralteter Relay-Cache: den Upstream-Abruf in fast-api-relay neu starten.
  4. Zuordnung im Dashboard: Tippfehler im Fühlerschlüssel verbergen Messwerte, selbst wenn das JSON gültig ist.
  5. Anmelde-Cookies: Der Verlauf wird nur bei angemeldeten Sitzungen gespeichert.

Häufige Fragen

Wie gelangen Messwerte ins Dashboard?
Geräte senden per Push oder Feeds werden per Pull abgerufen, die Messwerte landen im Speicher, Diagramme fragen Updates ab oder bekommen sie gestreamt, und Alarm-Jobs prüfen die Schwellen nach Zeitplan.