Firmware-Watchdog und Wiederherstellung

Seltene Netzwerkhänger und Sensorbus-Fehler beheben, ohne auf die Leiter zu steigen und das Board neu zu starten.

Draufsicht auf eine blaue Arduino-Uno-Mikrocontrollerplatine vor weißem Hintergrund
Arduino-kompatible Boards führen den Sketch aus, der die Fühler abfragt und JSON veröffentlicht. Foto: Wikimedia Commons contributor. CC0

Die Garagen-Hardware läuft monatelang unbeaufsichtigt. Seltene Hänger wie blockierte Ethernet-Treiber, Speicherfragmentierung oder ein festgefahrener Sensorbus lassen sich mit einem Watchdog-Reset günstiger beheben als mit einem Gang zur Leiter. Ein zeitgesteuerter Reset startet den Mikrocontroller neu und initialisiert Shields und Sensoren neu.

Wann der Watchdog hilft

  • Eingefrorener Netzwerk-Stack nach kurzen Stromaussetzern am Router.
  • Endlose Wiederholungsschleife an einer abgeklemmten DHT22-Datenleitung.
  • Rückstau von HTTP-Clients am W5100 nach anhaltenden Abfragen aus der Cloud.

Hinweise zur Umsetzung

Setze den Watchdog nur zurück, wenn die Hauptschleife einen vollständigen Durchlauf geschafft hat: Sensorabfrage, LCD-Aktualisierung und HTTP-Verwaltung. Wer ihn zu eifrig zurücksetzt, verdeckt echte Deadlocks. Kombiniere das mit der DHCP-Erneuerung und der JSON-Auslieferung aus Hauptschleife und Abfragen im Sketch.

Was du im Betrieb erwarten kannst

Rechne während des Neustarts mit einem kurzen JSON-Ausfall: Sekunden, nicht Minuten. Die Fehlersuche bei veralteten Messwerten unterscheidet Neustartlücken von falsch eingerichteten Feeds. Hinweise zum Aufstecken des Ethernet-Shields: Ethernet-Shield aufstecken.