I²C-LCD als Alternative

GPIO-Pins freimachen, indem du vom parallelen LiquidCrystal auf ein I²C-Backpack-Modul wechselst, wenn das Ethernet-Shield die Pins aufbraucht.

Draufsicht auf eine blaue Arduino-Uno-Mikrocontrollerplatine vor weißem Hintergrund
Arduino-kompatible Boards führen den Sketch aus, der die Fühler abfragt und JSON veröffentlicht. Foto: Wikimedia Commons contributor. CC0

Der Parallelmodus belegt sechs GPIO-Leitungen plus die Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung: knapp bei einem Uno mit aufgestecktem W5100. I²C-Adapterplatinen (meist PCF8574) brauchen nur SDA/SCL und machen Pins für zusätzliche Fühler oder PWM für die Hintergrundbeleuchtung frei. Der Preis dafür sind eine weitere Bibliothek, Adress-Jumper und ein gemeinsames Bus-Timing mit künftigen I²C-Sensoren.

Vergleich der Pinanzahl am Arduino Uno: paralleles LCD und I²C-Adapterplatine
I²C-Adapter verringern den GPIO-Bedarf auf zwei Datenleitungen plus Versorgung: hilfreich, wenn die SPI-Pins reserviert sind.

Pinbudget durchrechnen

Sieh dir die reservierten SPI-Pins und die parallele Belegung an: Zwei DHT22-Leitungen plus sechs LCD-Leitungen lassen wenig Spielraum. I²C gewinnt je nach Verdrahtung vier bis sechs Pins zurück.

Hinweise zur Umstellung

  1. Installiere die Bibliothek LiquidCrystal I²C und stelle die Adresse des Adapters ein (oft 0x27).
  2. Verdrahte SDA/SCL neu: A4/A5 am klassischen Uno.
  3. Passe die Anzeigetexte im LCD-Format an: Die Zeichenbreite bleibt gleich.

Wann du beim Parallelmodus bleibst

Wenn dein Shield-Aufbau bereits funktioniert und die Pins reichen, bleibt der Parallelmodus einfacher: DHT22 und LCD im Überblick. Zieh I²C in Betracht, wenn du einen dritten Fühler oder eine PWM-Hintergrundbeleuchtung bei voller Pinbelegung ergänzen willst.